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Kategorie: Zangen
20.10.2015

Vergleichstest: Greifen – nicht kneifen

9 Wasserpumpenzangen im Vergleich

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Eine Wasserpumpenzange fi ndet sich beinahe in jeder Werkzeugkiste. Das ist nicht verwunderlich, denn was ihre Anwendung betrifft, ist sie ein sehr universelles Werkzeug.


Ursprünglich wurde die Wasserpumpenzange für Reparaturen an Wasserpumpen in Kfz-Motoren entwickelt. Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten fand sie schnell Verwendung in anderen Bereichen. Die heute in Deutschland verbreitete „durchgesteckte“ Bauform wurde 1949 von der Firma VBW eingeführt.

In der Wahrnehmung und Wertschätzung führt die Wasserpumpenzange in Deutschland ein Schattendasein. In den USA und Frankreich genießt sie als Universal-Werkzeug ein deutlich höheres Ansehen.

Die unterschiedlichen Bereiche, in denen Wasserpumpenzangen verwendet werden, und ihre Verbreitung in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Werkzeug-Traditionen, haben eine Vielfalt an Bauformen hervorgebracht.

Testfeld



Für unseren Test haben wir uns auf die in Deutschland gebräuchlichste Bauform mit durchgestecktem Drehgelenk entschieden. Sie verbindet einfache Handhabung mit hoher Stabilität bei günstigen Herstellungskosten, die sich auch in moderaten Endverbraucherpreisen niederschlagen.

Ein Unterscheidungsmerkmal bei Wasserpumpenzangen ist ihre Größe. Meist wird die Gesamtlänge in Millimetern, seltener in Zoll angegeben. Wir haben uns auf das verbreitete Maß von 240–250 mm (9½–10 Zoll) beschränkt.

Dass sich einige Zangen in unserem Testfeld sehr ähnlich sind, liegt im Wesentlichen daran, dass viele Hersteller die Schmiedeteile oder die ganze Zange zukaufen. Allerdings können Unterschiede in der Weiterverarbeitung liegen.

Ausstattung



Die Zeiten, in denen man sich beim Arbeiten mit der Wasserpumpenzange böse kneifen konnte, weil Finger oder die Haut der Handinnenfl äche zwischen die Griffe gerieten, sollten vorbei sein. DIN ISO 8976: „Greif- und Schneidezangen – Wasserpumpenzangen“ schreibt vor, dass im geschlossenen Zustand noch 15 mm Abstand zwischen den Griffen bleiben muss.

Ein eigenes Thema ist die Oberfl äche der Zangen. Wasserpumpenzangen werden fast ausschließlich aus geschmiedetem Werkzeugstahl gefertigt. Da dieser nicht rostfrei ist, ist ein Korrosionsschutz erforderlich. Das ist im einfachsten Fall ein Ölauftrag. Eine andere Möglichkeit ist es, die Zange zu lackieren. Die traditionelle Farbe ist Rot, und so werden die meisten wohl die Wasserpumpenzange kennen. Auch das Brünieren des Metalls ist gängig. Seltener, weil deutlich teurer, finden sich verchromte Zangen.

Auch in der Gestaltung der Griffe unterscheiden sich die Testkandidaten. Ausgeprägte, ergonomische Griffschalen, die man etwa bei Kombizangen oder Seitenschneidern findet, sind bei Wasserpumpenzangen selten. Eine Wasserpumpenzange ist eine Greifzange und keine Kneifzange. Aktuelle Modelle haben darüber hinaus eine selbstklemmende Verzahnung, so dass wenig Kraftaufwand erforderlich ist, damit die Zange greift. Da man mit Wasserpumpenzangen häufig unter beengten Verhältnissen arbeitet, können voluminöse Griffschalen sogar stören. Ob lackiert, getaucht oder mit Griffschale – was man bevorzugt, ist letztendlich Geschmackssache und wurde von uns nicht bewertet.

So Testet HEIMWERKER PRAXIS

Wasserpumpenzangen Die wichtigsten Kriterien bei Wasserpumpenzangen sind die Greifweite sowie die Grifffestigkeit. Erstere wird durch den Verstellweg der Zange bestimmt, Letztere wird im Wesentlichen durch die Gestaltung des Zangenmauls beeinfl usst. Dieses ist im Idealfall selbstklemmend, das heißt, dass sich die Zange an einem runden Gegenstand förmlich festbeißt. Die Gelenkverstellung sollte leichtgängig sein, der Bolzen sollte sich nicht zwischen den Drehpunkten verhaken.

Zum Testen haben wir verschiedene Szenarien entwickelt, in denen sich die einzelnen Kandidaten bewähren mussten. Daneben haben wir bewertet, ob die Zähne gehärtet sind, was mit der unmittelbaren Funktion wenig zu tun hat, aber der Dauerhaftigkeit der Zange zugute kommt.
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