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Kategorie: Garten-Häcksler
20.10.2015

Einzeltest: Posch Profi -Häcksler 300K1

Hacken am laufenden Band

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Mit dem Häcksler 300K1 bietet Posch einen Häcksler der Mittelklasse für Äste bis maximal 5 Zentimetern Durchmesser. Das Gerät gibt es mit Elektromotor, Benzinmotor sowie  mit Anschluss für die Zapfwelle.

Im Praxistest konnte die Maschine absolut überzeugen.

Ein Häcksler dieser Größe eignet sich gut  bei Häckselarbeiten für die Kompostaufbereitung. Er sorgt für eine rasche Abfallzerkleinerung von Buschwerk, Stauden,  Kränzen, Garten- und Sägewerksabfällen.  Insofern ist es clever von Posch, den Profi-Häcksler 300K1 mit drei verschiedenen Antrieben anzubieten. So eignet sich  er sich für den Einsatz im Garten oder  neben dem Holzplatz, wo der benötigte  400-V-Kraftstrom-Anschluss in der Nähe  ist und der Elektromotor seine Vorteile  ausspielen kann: keine Abgas- und nur  geringe Geräuschemissionen sowie kein  nennenswerter Wartungsaufwand. Wer  den Häcksler dagegen vorwiegend mobil  an  unterschiedlichen  Orten  –  im  Wald oder auf der Obstplantage, bei bei der Gehölzpflege  bei  Kunden  –  einsetzen  will,  wo keine entsprechende Stromversorgung  gewährleistet ist, wird die autonom arbeitende Version mit Verbrennungsmotor  schätzen. Und wer eh mit dem Traktor unterwegs ist, kann auf die für den Zapfwellenantrieb  ausgelegte  Version  zurückgreifen, den Häcklser gleich auf den Dreipunkt  nehmen und ihn zum Einsatzort fahren.


Ausstattung

Wir haben uns für die Version mit Verbrennungsmotor entschieden. Posch setzt hier auf einen modernen Vanguard- 4-Takt-Benzinmotor  von  Briggs  &  Stratton. Der Motor leistet 9,7 kW (13 PS) und  wird per Hand gestartet. Die Vanguard- Motoren  gelten  als  ausgereift und zuverlässig und sind in Profi-Geräten weit verbreitet. Der Häcksler selber ist mit Abmessungen  von 180 x 150 x 75 Zentimetern schon ordentlich groß, mit Benzinmotor wiegt die  Maschine  185  kg.  Dank  der  angebauten  Räder lässt er sich jedoch von einer Person gut bewegen. Wie bei Häckslern dieser  Bauart üblich ist der Einwurftrichter oben  angeordnet, so dass man das Häckselgut in  den in knapp 1,5 Meter Höhe befindlichen  Einfülltrichter  führen muss.  Der Auswurf  befindet sich knapp über dem Boden, so  dass das Häcksel ggf. von Boden aus aufgesammelt und abtransportiert werden muss. Das Häckselwerk selber arbeitet mit einer  Schlegeltrommel, auf der 27 klingenartige  Schlegel montiert sind, die das Häckselgut  spalten und hacken, bis es klein genug ist  um durch das Auswurfsieb ausgeworfen  zu werden.
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Preis: um 4900 Euro

Posch Profi -Häcksler 300K1

Profiklasse

4.5 von 5 Sternen

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