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Kategorie: Bohrmaschinen-Stationär
20.10.2015

Einzeltest: Scheppach DP 40

Bohren mit Komfort

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Jörg Ueltgesforth
Jörg Ueltgesforth

Eine gute Tischbohrmaschine sollte in keiner Werkstatt fehlen. Mit kaum einer anderen Maschine lassen sich Bohrarbeiten so präzise ausführen.

Ganz neu in diesem Segment ist die Scheppach DP 40. Neben praxisgerechter Ausstattung möchte die Maschine mit hohem Bedienkomfort überzeugen.

Zuerst werfen wir einen Blick auf die Abmessungen. Der Maschinentisch hat eine Grundfläche von 330 x 300 mm, die Maschinenhöhe beträgt 715 mm, der maximale Abstand zwischen Bohrfutter-Unterkante und Maschinentisch beträgt 280 mm. Der Maschinentisch ist in Längsrichtung mit zwei Nuten versehen. Hier kann entweder der beiliegende Anschlagwinkel oder ein Maschineschraubstock mit T-Steinen eingesetzt werden. Eine V-Nut, die quer über den Tisch verläuft, erleichtert das Fixieren von Rohren oder anderen runden Bohrobjekten unter dem Bohrfutter. Ein direkt an der Säule befestigter und verschiebbarer Werkstückhalter sorgt für sicheren Sitz des Bohrguts. Das schlüssellos zu bedienende Zweihand-Bohrfutter fasst Bohrer zwischen 1,5 und 13 mm. Die Drehzahl wird über ein Zweigang-Getriebe und eine elektronische Drehzahlregelung mit Konstanthaltung geregelt. Eine elektronische Bohrtiefen- Vorwahl erleichtert Reihenbohrungen.


Im Einsatz

Beginnen wir mit der Geräuschkulisse und damit direkt mit einem unserer wenigen Kritikpunkte an dieser Maschine. Systembedingt läuft eine Getriebebohrmaschine lauter als eine riemengetriebene Maschine. Das trifft auch auf die DP 40 zu. Also an die Arbeit, der Bohrer ist schnell eingespannt und dank des mitgelieferten Anschlagwinkels lässt sich unser Testholz präzise ausrichten. Dabei hilft auch der Kreuzlinienlaser für die Bohrpunkt-Markierung. Die vorgewählte Drehzahl wird auf dem Display angezeigt und beim Bohren mit einer geringen Zeitverzögerung konstant gehalten. Ebenfalls sehr überzeugend ist die Möglichkeit, die Bohrtiefe z.B. für Reihenbohrungen festzulegen. In Sachen Bedienkomfort und Präzision bring die Scheppach DP 40 also einiges mit, wobei alle diese Extras praxisorientiert sind. Zum Schluss noch ein Punkt, der uns aufgefallen ist. Obwohl der Motor mit über 700 Watt Leistungsaufnahme durchaus kräftig ist, fasst die Abschaltautomatik der Maschine immer mal wieder, wenn der Bohrer an der Werkstück-Unterseite durchbricht.

Fazit

Mit der Scheppach DP 40 lassen sich Bohrarbeiten schnell, präzise und sicher ausführen. Scheppach bietet diese brandneue Maschine für deutlich unter 200 Euro an. Zurzeit gibt es wohl kaum eine Maschine, die zu diesem Preis ein solches Ausstattungspaket mitbringt.

Preis: um 180 Euro

Scheppach DP 40

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb: Scheppach, Ichenhausen 
Preis: um 180 Euro 
Telefon: 08223 4002-99 
Internet: www.scheppach.com 
+ Drehzahl-Konstanthaltung / Bohrtiefen-Einstellung 
- relativ laut 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 

Bewertung

 
Bohren: 50%
Rundlauf: 20%
Bedienung: 20%
Ausstattung: 10%

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