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Kategorie: Bandschleifer Netzbetrieb
20.10.2015

Einzeltest: Triton TSPST 450

Beschwingt

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Stationäre Spindel- und Bandschleifer kommen meist zum Einsatz, wenn es um das Nachschleifen von Kanten an kleineren Werkstücken geht. Arbeitet man hier an herkömmlichen Maschinen, die lediglich rotieren, ist ein sauberes Arbeitsergebnis selten.

Abhilfe schaffen Schleifgeräte, die zusätzlich oszillieren, wie der oszillierende Spindel- und Bandschleifer von Triton.Gerade wenn man bei einem Spindeloder Bandschleifer Wert auf hohen Abtrag und gute Oberflächen legt, reicht die Drehbewegung des Schleifmittels nicht aus. Da das Werkstück meist fest auf dem Tisch geführt wird, greifen die Schleifkörper des Schleifmittels immer auf derselben Höhe an. So schleit man Riefen in die Oberflächen und das Schleifmittel setzt sich schnell zu. Oszillierende Schleifgeräte machen neben der Drehbewegung in Schleifrichtung noch eine Auf- und Ab-Bewegung senkrecht zur Drehrichtung. So greit das Schleifmittel auf unterschiedlichen Höhen am Werkstück an, das Korund schleift sich frei und die Bildung von Riefen wird verhindert. Die Kombination aus Rotation und vertikaler Oszillation minimiert darüber hinaus die Gefahr von Brandspuren und anderen Beschädigungen am Werkstück.

Ausstattung

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim oszillierendern Spindel- und Bandschleifer von Triton um ein Kombigerät, das sowohl mit Walzen und Schleifhülsen verschiedener Durchmesser bestückt oder mit einer Bandschleif-Einrichtung ausgerüstet werden kann. Serienmäßig liegen dem Gerät Walzen und Hülsen der Durchmesser 13, 19, 26, 38, 51 und 76 mm in der Körnung 80 bei. Sets mit anderen Körnungen sind als Zubehör erhältlich. Die Walzen sind 115 mm lang, die nutzbare Arbeitshöhe beträgt abzüglich des Oszillationshubes rund 100 mm. Die Bandschleifeinrichtung ist solide aus Stahl gefertigt und arbeitet mit einem 100 x 610 mm messenden Schleifband. Die nutzbare Schleiffläche beträgt 75 x 160 mm. Ein 450-Watt-Motor sorgt für eine Spindeldrehzahl von 2000 U/m bzw. eine Bandgeschwindigkeit von 480 m/s. Auch für den Oszillationshub von 16 mm ist der Motor zuständig. Eingeschaltet wird die Maschine über einen staubgeschützten Schalter mit Wiederanlaufsperre. Der Arbeitstisch aus Alu-Druckguss ist zweigeteilt und misst 430 x 410 mm; der vordere Teil des Tisches lässt sich werkzeuglos kippen, um auch Winkel, Gehrungen und Fasen schleifen zu können. Der 220 x 410 große Schwenktisch kann zwischen 0 und 45° gekippt werden; die Kipp-Mechanik besitzt Rastpunkte bei 0°, 15°, 22,5°, 30° und 45°.
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Preis: um 250 Euro

Triton TSPST 450

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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