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News Kategorie: Service
05.01.2021 12:15 Uhr

Heizenergie sparen und Umwelt schonen mit Smart Home

Service

Dirk Weyel
Dirk Weyel

Bei der Anschaffung eines smarten Zuhause liegt der Fokus neben Komfort, Sicherheit und Wohlfühlfaktor auch auf das Thema „Energie sparen“. Der Bundesverband SmartHome Initiative Deutschland e.V. hat hierzu das Bürger C02-Projekt ins Leben gerufen.

Energiesparen – einer der bekannteren Mehrwerte von Smart-Home-Lösungen. Energiesparen, das heißt konkret, Energieressourcen effizienter einsetzen, dadurch weniger Energie benötigen und in der Folge Energiekosten sparen. Das heißt aber auch: Weniger CO2 ausstoßen und dadurch das Klima signifikant schonen! Dieser Effekt wird etwa beim Heizen erzielt, wenn ein herkömmliches Heizkörperthermostat durch ein smartes Thermostat ersetzt wird. Wie genau funktioniert das? Das smarte Thermostat kann zum einen entsprechend so programmiert werden, dass es nur noch zu den Zeiten heizt, zu denen auch jemand Zuhause ist – also nur, wenn es wirklich benötigt wird. Es heizt des Weiteren auf eine vorher eingestellte Wohlfühltemperatur hin und reguliert sich, sobald diese erreicht ist. Und wird es mit einem Fensterkontakt verknüpft, hört die Heizung automatisch auf zu heizen, sobald das Fenster geöffnet wird – so wird schlicht und einfach nicht mehr „zum Fenster hinaus geheizt“. Ein großer Spareffekt für den Energieverbrauch – und das zu einem überschaubaren Budget und technisch sehr geringem Aufwand – das alte Thermostat abschrauben, das neue dranschrauben, mit App verbinden – fertig. Aber das Beste kommt noch: Nicht nur auf den eigenen Geldbeutel hat diese unscheinbare, aber bedeutsame Aufrüstung einen positiven Effekt – sondern ganz konkret auf den CO2- Ausstoß des smarten Haushalts.

Nachweislich bis zu 35 % CO2-Einsparung durch Smart-Home-Technik in privaten Haushalten

Gut ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland werden von Wohngebäuden erzeugt – vor allem durch den Bereich Heizen. Was noch viel zu wenig bekannt ist: Mit Hilfe von Smart-Home-Technik lässt sich dieser Bereich nachweislich um 20 % bis 35 % senken. Mittlerweile kann auf die Ergebnisse konkreter Projekte zurückgegriffen werden, welche die CO2-Reduktion belegen. Ein Projekt in Leer/Ostfriesland belegte die Reduktion des CO2-Ausstoßes in einem Wohnkomplex von 54 Haushalten von 35 % durch smarte Einzelraumregelung. Ein weiteres Projekt am Prenzlauer Berg in Berlin, bei dem in einem 50er-Jahre Plattenbau alle Wohnungen unter anderem mit smarter Gebäudetechnik nachgerüstet wurden, zeigte immer hin 25 % Reduktion des CO2-Ausstoßes rein durch den Einsatz von Smart-Home-Technik.

Hersteller- und Technologie-neutraler Kriterien katalog für Smart-Home-Lösungen

Die SmartHome Initiative Deutschland hat einen Hersteller- und Technologie-neutralen Kriterienkatalog erstellt und Hersteller und Anbieter von Smart-Home-Technik aufgefordert, geeignete Produkte und Systeme zu benennen. Die SmartHome Initiative Deutschland prüft die Angaben und listet diese Systeme auf ihrer Website www.smarthome-deutschland. de unter der Rubrik „Bürger CO2-Projekt“ auf. Die Systeme sind alle zur Selbstinstallation geeignet. Für die Installation müssen keine neuen Kabel verlegt werden, es entstehen weder Schmutz noch Lärm. Die Produkte lassen sich in der Regel bei einem Umzug problemlos mitnehmen und die Wohnung in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Wie oben erwähnt, haben Installationen durch Vergleiche der Energiezähler gezeigt, dass sich in so ausgestatteten Räumen zwischen 20% und 35 % der Heizenergie einsparen lassen. Jeder nicht verbrannte Kubikmeter Öl oder Gas reduziert den CO2-Fußabdruck und ist gut für unser Klima. Gleichzeitig reduzieren sich auch die Heizkosten. Die Ausgaben für die smarte Technik sind also eine Investition, die sich nach kürzester Zeit bereits selbst refinanziert und langfristig sogar monetär auszahlt. Die SmartHome Initiative Deutschland will möglichst viele Bürger mit ihrem Projekt erreichen und so dafür sorgen, dass die Menschen ihren Teil für die Umwelt leisten und ihr Haus oder ihre Wohnung mit smarter Technik ein Stück klimafreundlicher machen. Gemäß den Kriterien des Hersteller- und Technologieneutralen Kriterienkatalogs finden interessierte Endkunden bereits vier verschiedene Smart-Home-Lösungen für den Bereich Heizkosten und CO2 sparen auf der Website unter der Rubrik „Empfohlene Produkte“. Diese Pakete bewegen sich preislich im Rahmen zwischen 100 und 340 Euro.

Weil jeder bereits etwas tun kann, um das Klima zu schonen! Seit Jahren wissen wir, dass vor allem CO2 das Klimakillergas Nummer 1 ist und maßgeblich zur Erderwärmung beiträgt. Wir Bürger warten auf politische Maßnahmen, die das schlimmste noch verhindern sollen. Doch dieser Weg wird nur zögerlich beschritten. Es ist an der Zeit, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und mit den Möglichkeiten, die jeder bereits problemlos ergreifen kann, seinen Teil dazu beiträgt, unseren Planeten zu schonen. Packen wir’s an! Wenig Aufwand mit großem Effekt – und je mehr Menschen mitmachen, umso mehr CO2 können wir einsparen.

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